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ÖV2050 Stadt Zürich: tangential ergänzt radial

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Erstellt am 06.09.2021 durch IGV Zrich
V2050 Stadt Zrich: tangential ergnzt radial
Zukunftsbild V 2050: Zrichs Zukunft rollt an war die Medienkonferenz der VBZ vom 31.8.2021 berschrieben. Dieses Zukunftsbild soll letztlich zur Netzentwicklungsstrategie 2040 fhren, welche dem Stadt- und Regierungsrat vorgelegt wird. Die IGV Zrich begrsst diesen Blick in die Zukunft einer wachsenden Stadt, weil damit die langfristigen Infrastrukturbauten und die mittelfristige Rollmaterialbeschaffung geplant werden knnen. Ziel ist, den V zu strken als zuverlssiges, sicheres und schnelles Transportmittel auch als massgeblicher Beitrag zu einem CO2-armen Verkehr. Eingebettet ist dieses Zukunftsbild in ein integrales V-System, u.a auch auf die Bahnausbauten STEP2035.

Das Zukunftsbild V 2050 baut auf fnf Elementen auf:
V-Ringsystem
Mobilitshubs
Digitalisierung zur Feinerschliessung
Hauptachsen aufwerten
Restliches V-Netz weiterentwickeln

karte-oev2050

Nachfolgend sind die fnf Element ohne konkrete Ortsangaben grob skizziert und teils kommentiert. Auf Zukunftsbild V 2050 sind smtliche Angaben zum Projekt einsehbar.

V-Ringsystem
Ein Ringsystem heisst nichts anderes, als das radiale Tramsystem mit einem tangentialen Tramnetz zu ergnzen mit einem innern und usseren Ring. Das Tram8 ber die Hardbrcke ist ein Ansatz die Fortsetzung via Rosengarten zum Bucheggplatz und weiter wurde bekanntlich an der Urne angelehnt. Aber auch das Tram12, besser bekannt unter dem Namen Glattalbahn ist eine Tangente. Innerhalb der Stadt Zrich erfllen solche Tangenten die zentrale Funktion der Entlastung der Innenstadt und dem Hauptbahnhof. Das bei beschrnktem Stadtraum grssere Strecken des Tramrings unterirdisch gefhrt werden, ist unvermeidlich. Dabei findet man auch Elemente des Metrotrams, welches ETH-Professor Ulrich Weidmann 2012 vorstellte.

Mobilitshubs
Solche Hubs sind die S-Bahnstationen wie Oerlikon, Altstetten, Enge oder Stettbach, welche die mulitimodale Reise erleichtern: sie sollen einen besseren Umstieg auf S-Bahn, Velo, E-Bike, Scooter, E-Trottinett, Carsharing oder den Fussweg bieten. Wobei bei den nicht allwettertauglichen Fahrzeugen wie Velos, E-Bikes, Scooters und E-Trottinetts durchaus auch Fragezeichen erlaubt sind.

Digitalisierung zur Feinerschliessung
Die Digitalisierung ist ein entscheidender softwareseitiger Punkt, um Reisende vom Vorteil der Mulitimodalitt zu berzeugen: Mobility-as-a-Service (MaaS) als Dienstleistung von A bis Z. Gerade auch on-demand-Angebote fr Quartierbusse profitieren von solchen Angeboten. Die Frage hier ist, wer welche Apps bereitstellt fr den Service und die Tickets. Da scheint ein gewisser Handlungsbedarf zu bestehen in einem letztlich kleinen und fderalen Land.

Hauptachsen aufwerten
Dazu gehren eine strungsfreie, schnelle Fahrt auf den Hauptachsen, Eigentrassees, allenfalls Streckenverlngerungen (wie Tram 2 nach Schlieren) und leistungsfhige Anbindungen der Entwicklungsgebiete an das tangentiale Tramringsystem und an die S-Bahnhubs.

Restliches V-Netz weiterentwickeln
Ein Netz und das gilt auch fr das V-Netz ist nur so stark, wie sein schwchstes Glied. Damit Tram und Bus zuverlssig und pnktlich vorwrts kommen, sind V-Bevorzugungsmassnahmen zu erweitern und Kapazittsengpsse zu beheben. Da der Verkehrsraum weit ber die Zrcher Stadtgrenzen hinaus geht, ist es richtig und zentral, dass das V-Netz darber hinaus gedacht und entwickelt wird. Reisende interessieren nmlich keine politischen Grenzen sie wollen in einem effizienten und effektiven V-Netz vorwrts kommen.

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