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In Tram und Bus: Maske auf - zumindest vorläufig!

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Erstellt vor 2 Monaten durch IGV Zrich
Das schleckt keine Geiss weg: Es ist hart, sich eine Maske aufzusetzen. Was Fasnchtler freiwillig tun, sollen wir Normalbrgerinnen und brger nun selbstverantwortlich und solidarisch auch im V tun? Was in einer S-Bahn besser mglich ist nmlich Abstand halten zueinander (zumindest jetzt noch auerhalb der Hauptverkehrszeiten) ist bei den kleineren Transportgefssen Tram und Bus kaum mglich. Und daher bittet die VBZ die Fahrgste, in Trams und Bussen eine Schutzmaske zu tragen; in hnlicher Form bitten dies auch andere Verkehrsunternehmen. Selbst acht Cobra-Trams gehen mit gutem Beispiel voran und tragen symbolisch Schutzmasken. Bis wir mehr wissen ber den Verlauf dieser Pandemie, sollten wir uns an diese zustzliche Schutzmassnahme halten.
Diese Massnahmen sind aber auch essentiell fr das berleben des Massentransportmittels V, dem bis anhin starken Rckgrat des Transports von Menschen in Stdten und dicht besiedelten Rumen. Keine andere Fortbewegungsart, ausser zu Fuss gehen, reicht an dieses Rckgrat heran. Weder der MIV noch das Velo, welche momentan als Alternative gepriesen werden, sind ein konsistenter Ersatz zum V und Fussgnger. Der MIV nicht, weil bekanntlich schlicht der Platz fehlt in unseren Stdten, das Velo nicht, weil es eine tiefe Verkehrsleistung aufweist. Was aber offensichtlich in dieser Krise gelingt, die Verkehrsspitzen zu brechen, sollten wir in gesndere Zeiten retten.
Der ffentliche Verkehr wird trotz Pandemie-Erfahrung wegen seiner Effizienz wichtiger werden, in Stdten und Agglomerationen, im Fernverkehr zwischen den Ballungsrumen und auch als Alternative zu Kurzstreckenflgen in Europa., schreibt Helmut Stalder im lesen- und bedenkenswerten Leitartikel Massenmobilitt im Seuchenmodus in der NZZ vom 13. Mai 2020. Dem ist zuzustimmen! Das heisst aber auch, dass wir uns nun Zeit nehmen sollten zu berlegen, welchen Verkehr wir knftig volkswirtschaftlich wirklich brauchen fr unseren Arbeitsweg, den Einkauf und unsere Freizeit. Oder wie es Helmut Stalder formuliert: Der Schock kann ein Auslser sein, unsere Hypermobilitt in Arbeit und Freizeit zu berdenken .


Eng mit dem Massentransportmittel verbunden ist die stdtische Dichte: Beide stehen mit der Corona-Pandemie unter Druck. Der Beitrag Bodigt Corona den V und die dichte Stadt? widmet sich diesem Thema und verweist auf verschiedene interessante Fachbeitrge. Immerhin wohnen 75% der Schweizer Bevlkerung in Stdten und stdtischen Agglomerationsgemeinden.
Der V wird seine bekannte Strke wieder unter Beweis stellen, sobald wieder weniger ver-virte Zeiten kommen. Das Vertrauen in die Zuverlssigkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit des V hngt aber aktuell auch vom selbstverantwortlichen und solidarischen Verhalten von uns Nutzerinnen und Nutzern ab. Ohne unser eigenstndiges Denken zum situativen Handeln zu vergessen.

Massenmobilitt im Seuchenmodus als pdf

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