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VBZ-Netzentwicklung 2040 denkt Strategie 2030 weiter

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Erstellt am 26.02.2020 durch IGV Zrich
VBZ-Netzentwicklung 2040 denkt Strategie 2030 weiter
Etwas anders als bisher will das der Stadt Zrich gehrende Verkehrs-Unternehmen VBZ die Entwicklung des ffentlichen Verkehrs fr 2040 angehen. Vorab wollen die Verantwortlichen ein Zukunftsbild 2050 skizzieren lassen. An der Medienkonferenz vom 18.2.2020 stellten der zustndige Stadtrat Michael Baumer, VBZ-Direktor Guido Schoch und der Leiter Marktentwicklung Thomas Habltzel diesen Prozess vor. Bevor sich Fachleute mit den Wachstumsprognosen von Wohn- und Arbeitspltzen, Verkehrsstrmen und Mobilittstrends auseinandersetzen, sollen sich alle interessierten Verkehrsteilnehmenden in den Prozess einbringen knnen. Die IGV Zrich begrsst dieses Projekt in eine spannende Verkehrszukunft.
Auch ohne das jetzt abgelehnte Rosengartentram ein Puzzleteil der Netzstrategie 2030 zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz des bisher Erreichten dieser Strategie: Tram Zri-West, Tram Hardbrcke, die Verlngerung der Tramlinie 2 nach Schlieren sowie Ausbauten von Buslinien strken den V. Zudem befindet sich das Tram Affoltern in der Planung. Aber ohne diese Tramtangente am Rosengarten kann der Hauptbahnhof vorlufig nicht entlastet werden und die Umsteigesituation am Bahnhof Hardbrcke bleibt mangelhaft.


Das Ziel der Netzentwicklung 2040 ist darauf ausgerichtet, auch knftig einen optimalen V anbieten zu knnen. Das heisst, eine stark wachsende Anzahl Fahrgste mit der ntigen Kapazitt, pnktlich, zuverlssig und mglichst ohne Umsteigen zu transportieren. Dies in engem Ineinandergreifen der verschiedenen Transportmittel wie S-Bahn, Tram, Bus und neuen, ergnzenden wie zum Beispiel Seilbahnen oder individuellen Fahrzeugen (sharecom, Taxi, ).

Gewisse Gedanken, wie hotspots entschrft werden knnten, wurden an der Medienkonferenz skizziert. Das eingangs erwhnte Rosengartentram knnte zum Beispiel in einem Tramtunnel von Wipkingen zum Irchel gefhrt werden. Dort knnte es mit der visionr angedachten Forschungslinie verknpft werden. Diese wrde vom neuen Gesundheits-, Forschungs- und Bildungsstandort Lengg (u.a. neues Kinderspital) via Bahnhof Stadelhofen ber die Forschungsttten ETH und Uni Zentrum (inkl. Universittsspital), die Uni Irchel via Bahnhof Oerlikon zum Gesundheitszentrum des Universittsspitals im The Circle am Flughafen Zrich fhren. Auch hier denkt man an eine teils unterirdische Fhrung das Metrotram lsst grssen. Nach wie vor muss es auch Ziel sein den Hauptbahnhof zu entlasten. Die Stadt Zrich und die VBZ denken aber nicht nur ans eigene Stadtgrtli, weil man sich bewusst ist, dass der Lebens- und Verkehrsraum weit mehr ist als die Stadt Zrich. Daher werden diese Zukunftsszenarien auch zusammen mit dem ZVV erarbeitet.

Ablauf des Prozesses: Bis zum 25. Mrz 2020 haben alle Interessierten die Mglichkeit, am Zukunftsbild 2050 mitzuwirken. Sei es, an Walk-ins persnlich mit Fachleuten ins Gesprch zu kommen und sich verlauten zu lassen oder online auf einer Partizipations-Plattform eine Meinung dazu abzugeben. Im April werden die Ergebnisse dieser Befragung von externen Expertenteams ausgewertet und bis Ende 2020 Zukunftsbilder fr den V im Jahr 2050 entworfen. Darauf aufbauend wir ab 2021 die Netzentwicklungstrategie 2040 erarbeitet und in den stdtischen und kantonalen politischen Prozess eingespeist. Alle Angaben dazu finden Sie unter vbz2050.ch. Bringen sie sich ein in dieses spannende Projekt!

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