Im Gegensatz zum V gibt es beim MIV keinen Kapazittsausbau; das brige Strassennetz knnte das gar nicht schlucken. Es sind die Knoten im anschliessenden Strassennetz der Hardbrcke und der Strassen sdlich der Gleise, welche die Verkehrsmenge am Rosengarten bestimmen. Die Kapazitt wird mit dem Projekt nicht hher sein als die heutigen max. 56000 Fahrzeuge pro Tag 53000 durch den Tunnel, 3000 ber die Rosengarten/Bucheggstrasse. Das geht klar aus der Weisung zur vom Kantonsrat verabschiedeten Vorlage und der Vereinbarung zwischen Stadt- und Regierungsrat hervor. Regierungsprsidentin Carmen Walker Sph hat zudem im Rahmen einer Infoveranstaltung besttigt, dass dieser Eckwert in der Weisung zur Abstimmungsvorlage enthalten sein wird, die vom Regierungsrat beschlossen wird. Mit flankierenden Massnahmen im Rosengartenquartier wird unerwnschter Ausweichverkehr verhindert. Das Kombiprojekt V und MIV erlaubt es zudem, die bald 50-jhrige Quartier trennende Verkehrsschneise zu schliessen. Es lsst sich nicht von der Hand weisen, dass das Projekt eine stdtebauliche Herausforderung darstellt. Bei einer Annahme der Vorlage werden Stadt und Kanton Zrich sowie dereinst die einbezogenen Architekturbros der sorgfltigen Planung und mglichst quartiervertrglichen Gestaltung grsste Beachtung schenken. Zudem wird es weitere formelle und informelle Mitwirkungsverfahren und Wettbewerbe geben.
Ein Projekt des 21. Jahrhunderts solle nicht mit Lsungsanstzen aus dem 19./20. Jahrhundert angegangen werden, wird moniert. Der Einspruch mag berechtigt sein, nur verkennt er, dass seit bald 50 Jahren keine Lsung gefunden wurde. Es braucht eben auch im 21. Jahrhundert manchmal Umsetzungen, bei denen Schaufel und Pickel in die Hand genommen werden mssen. Man msste sonst den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner der Rosengartenstrasse erklren, wieso wir seit zwei Generationen nichts tun. Es ntzt den Betroffenen wenig, wenn wir von einem autofreien Zrich trumen, mit allenfalls autonom fahrenden Elektromobilen, welche die Rosengarten hinauf und hinunter suseln. Abgesehen davon, brauchen auch diese Platz. Ebenso ist es zynisch, billigen Wohnraum mit einer lrmigen und dreckigen Rennbahn zu rechtfertigen. Dann htte man ebenso gut die Wiederherstellung der Weststrasse sein lassen knnen. Aufwertung von Wohngegenden, sogenannte Gentrifizierung, ist Teil einer Stadtentwicklung. Eine Stadt kennt andere Mittel, um gnstigen Wohn- und Gewerberaum zu erhalten.
Fazit: Es wird keine Tramtangente geben ohne den Autotunnel aber auch keine Quartieraufwertung, welche diese hssliche Verkehrsschneise in der Stadt Zrich schliesst. Das Projekt Rosengartentram&Rosengartentunnel ist eine pragmatische Gesamtverkehrslsung von Stadt und Kanton Zrich, ein klassisch schweizerischer Kompromiss.
Daher hat der Prsident der IGV Zrich, Peter Anderegg, zusammen mit der Prsidentin des ACS Zrich, Ruth Enzler, das Co-Prsidium des Komitees JA zur Chance Rosengarten bernommen.
Helfen Sie mit, der Vorlage zum Durchbruch zu verhelfen und werden Sie Mitglied im Komitee JA zur Chance Rosengarten. Sie knnen das Komitee auch finanziell untersttzen.
Informieren Sie sich ber Argumente, Finanzen, Visualisierungen und Ablufe des Projektes auf der offiziellen Seite von Stadt und Kanton Zrich und auf der webpage des Komitees Ja zur Chance Rosengarten sowie dem Komitee-Flyer.
Und schauen Sie sich ein analoges Gesamtverkehrsprojekt In Deutschland an: Die Kombilsung Karlsruhe
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