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öV künftig mehr als Tram- und Buslinien

Erstellt am 04.05.2021 durch IGöV Zürich
öV künftig mehr als Tram- und Buslinien
«Öffentlicher Verkehr ist in Zukunft mehr als nur ein Netz von Linien, sondern Angebot von Haustüre zu Haustüre.» So der Moderator, Paul Schneeberger und Geschäftsführer der Städtekonferenz Mobilität (SKM), in seinem Fazit zum Zoom-Webinar der SKM vom Dienstag, 20. April 2021: «Von Tram und Bus zu vielen Mobilitätsangeboten – Die Zukunft des öffentlichen Ortsverkehrs und die Rolle, welche die Städte dabei spielen».Ziel der Tagung war, die Mobilität in Städten über den klassischen öV hinaus zu denken. Sie wollte den zwar nicht neuen, aber bis jetzt wenig weiter gedachten Ansatz der Mobilität von Tür zu Tür konkretisieren. Nach einem wissenschaftlichen Inputreferat präsentierten Mobilitätsanbieter Beispiele aus ihrem Tätigkeitsfeld.

Dem öV weht ein rauer Wind entgegen

Erstellt am 18.03.2021 durch IGöV Zürich
Dem öV weht ein rauer Wind entgegen
Die Auflage der Fahrpläne 2022 und 2023 durch den ZVV zeigt neben der Pandemie-bedingten angespannten Finanzlage etwas Weiteres: Durch die Verkehrspolitik in Städten und Gemeinden – hier vor allem die Stadt Zürich – bläst dem lokalen öV ein rauer Wind entgegen. Aber jetzt von ungewohnter Seite, nämlich ausgerechnet von denjenigen, die den öV bis anhin vehement verteidigten und förderten. Durch Temporeduktionen auf öV-Achsen und die fast ausschliessliche Fokussierung auf den Fahrradverkehr wird das stärkste aller Transportmittel in städtischen Räumen zunehmend geschwächt. Die IGöV Zürich bedauert solche Strategien und wird sich – faktenbasiert – dafür einsetzen, diesen Trend zu bremsen.

Bahninfrastrukturen – eine Buchrezension

Erstellt am 08.03.2021 durch IGöV Zürich
Bahninfrastrukturen – eine Buchrezension
Was befördert Fahrgäste mit hohem Komfort, hoher Zuverlässigkeit und höchster Sicherheit sowie Güter effizient bei einem minimalem Platzbedarf? Sie ist zudem seit über hundert Jahren elektromobil unterwegs, strukturiert den Siedlungsraum und ist für alle Menschen zugänglich. Es ist die Eisenbahn – und deren Rückgrat ist die Bahninfrastruktur mit ihren Gleisen, Brücken, Tunnels und Bahnhöfen. Sie rollt seit 200 Jahren auf ihren Stahlgleisen und «bietet sich als Mobilitätsträgerin der Zukunft geradezu an». Dieser Infrastruktur widmet sich das Buch «Bahninfrastrukturen» von ETH-Professor Ulrich Weidmann *)

«Mister Zürcher S-Bahn» gibt den Stab weiter

Erstellt am 23.12.2020 durch IGöV Zürich
«Mister Zürcher S-Bahn» gibt den Stab weiter
Oder wie die NZZ vom 23.12.2020 titelt: «Der «Mister öV» des Kantons Zürich tritt ab». Bevor die erste Zürcher S-Bahn überhaupt fuhr, stiess Franz Kagerbauer zum neu gegründeten Zürcher Verkehrsverbund (ZVV). 22 Jahre davon führte er diesen als Direktor. Als jemand, der seit Beginn am Aufbau der erfolgreichen Zürcher S-Bahn und des ZVV dabei war, ist er quasi der «Mister Zürcher S-Bahn». Er und sein motiviertes Team waren massgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Dafür gebührt Franz Kagerbauer auch Dank von der IGöV Zürich. Beim Rückblick auf dieses wegweisende Projekt darf sicher auch etwas Stolz mitschwingen, aktiv dabei gewesen zu sein.

Glattalbahn-Verlängerung geht voran

Erstellt am 23.12.2020 durch IGöV Zürich
Glattalbahn-Verlängerung geht voran
26.7 Millionen Franken hat der Zürcher Regierungsrat Mitte Dezember 2020 für das Bauprojektierungs- und Plangenehmigungsverfahren Glattalbahn-Verlängerung in Kloten bewilligt. Vor zwei Jahren berichtete die IGöV Zürich über den Weiterbau an der Glattalbahn: «Die Glattalbahn zieht es weiter». Im nun abgeschlossenen Vorprojekt wurde eine Lösungvariante für das Gesamtprojekt mit den drei Teilprojekten Linienführung Glatttalbahn, Velohauptverbindung und Hochwasserschutz erarbeitet. Nun kann es ans konkrete Bauprojekt gehen.

Pikmi – pick me up!

Erstellt am 11.11.2020 durch IGöV Zürich
Pikmi – pick me up!
Die VBZ startet am 10. November 2020 ein «on-demand»-Pilotprojekt im öV der Stadt Zürich. Kleinbusse verkehren zwischen 20 und 24 Uhr in den Quartieren Albisrieden und Altstetten und schliessen die öV-Knoten Triemli und Hardplatz mit ein. Dieses neuartige, digitalisierte Rufbusystem wird primär über die Pikmi-App gebucht und ist komplett in den ZVV integriert; es braucht also kein zusätzliches Billet gekauft zu werden.

Flexity-Tram Nr. 4001 im Kursbetrieb

Erstellt am 21.10.2020 durch IGöV Zürich
Flexity-Tram Nr. 4001 im Kursbetrieb
Endlich, kann man sagen … fährt das erste Flexity – Nr. 4001 – im Kursbetrieb mit, vorerst auf der Linie11, später auf der Linie4. Mitte Oktober 2020 haben die VBZ vom Bundesamt für Verkehr (BAV) die Zulassung für das Bombardiertram erhalten. Vor 11 Monaten berichtete die IGöV Zürich über die Anlieferung des ersten Flexity in Zürich: «Willkommen Flexity Zürich!». Trotz schwieriger Arbeitsbedingungen wegen der Pandemie hoffen die VBZ und Bombardier acht der geplanten zehn Fahrzeuge bis Ende 2020 anliefern zu können. Damit würde sich die Situation wegen zu wenigen Fahrzeugen bis im Sommer 2021 entspannen und der Normalfahrplan könnte wieder Einzug halten.

Von Zürich schneller in Milano und München – mit Wermutstropfen

Erstellt am 04.09.2020 durch IGöV Zürich
Von Zürich schneller in Milano und München – mit Wermutstropfen
Am 26. August 2020 stellte die SBB zeitgleich an verschiedenen Orten den Fahrplan 2021 vor. An der Medienorientierung in St. Gallen stellte die Regionenleiterin für die «SBB Region Ost», Daria Martinoni, die Änderungen u.a für Zürich vor. Bereits im November 2019, anlässlich der Präsentation der drei für Zürich neuen HGV-Züge ICE4 – Giruno – TGV-Lyria im Hauptbahnhof Zürich, konnte man sehen, wohin schnellere Reisen nach Süd- und Osteuropa gehen werden.

«Raumschonenden Verkehr bevorzugen» – ein Gastbeitrag

Erstellt am 20.08.2020 durch IGöV Zürich
«Raumschonenden Verkehr bevorzugen» – ein Gastbeitrag
Raum und Verkehr sind eng miteinander verknüpft. Bereits an unserem Podium vom 5. November 2019 «Knapper Strassenraum in Städten: Was bedeutet das für den öffentlichen Verkehr?» thematisierte die IGöV Zürich dies bezogen auf Stadträume. Unser ehemaliges Vorstandsmitglied Willy Germann macht sich in einem web-Beitrag der Fachzeitschrift Hochparterre Gedanken zu einem Umdenken im Umgang mit Raum und Verkehr. Unter dem Titel «Verkehr vermeiden, Raum schonen» (oder als pdf) postuliert er: Verkehr ist zuerst ein Raumproblem.

VBZ-Buslinie 83 ist eine Batterie-Trolleybuslinie

Erstellt am 14.08.2020 durch IGöV Zürich
VBZ-Buslinie 83 ist eine Batterie-Trolleybuslinie
Die acht Busse auf der nachfragestarken VBZ-Buslinie 83 fahren nun alle elektrisch, sind leiser unterwegs und emittieren keine lokalen Schadstoffe mehr. Es sind jedoch weder klassische Trolleybusse noch reine Batteriebusse sondern Batterie-Trolleybusse. Diese beruhen auf der Technologie des Forschungsbusses «Swiss Trolley plus» (siehe Beitrag der IGöV Zürich 2017 «Swiss Trolley plus» nimmt Fahrt auf!») und kombiniert die Vorteile beider Systeme. (Foto links: VBZ)

Eine Europa-Bahnreise mit einem Ticket!

Erstellt am 15.06.2020 durch IGöV Zürich
Eine Europa-Bahnreise mit einem Ticket!
Auch wenn die IGöV Zürich nicht immer gleicher Meinung ist wie der VCS: Die Petition «1 Reise – 1 Ticket für ganz Europa» ist sinnvoll und die Einführung eines e-tickets überfällig! Europas Bahnreisende kennen das Billetchaos bestens; etwas Linderung bietet allenfalls Interrail. Das ticketing bleibt aber ein Hohn in der heutigen Zeit mit ihren digitalen Möglichkeiten.

In Tram und Bus: Maske auf – zumindest vorläufig!

Erstellt am 14.05.2020 durch IGöV Zürich
In Tram und Bus: Maske auf – zumindest vorläufig!
Das schleckt keine Geiss weg: Es ist hart, sich eine Maske aufzusetzen. Was Fasnächtler freiwillig tun, sollen wir Normalbürgerinnen und –bürger nun selbstverantwortlich und solidarisch auch im öV tun? Was in einer S-Bahn besser möglich ist – nämlich Abstand halten zueinander (zumindest jetzt noch außerhalb der Hauptverkehrszeiten) – ist bei den kleineren «Transportgefässen» Tram und Bus kaum möglich. Und daher bittet die VBZ die Fahrgäste, in Trams und Bussen eine Schutzmaske zu tragen; in ähnlicher Form bitten dies auch andere Verkehrsunternehmen. Selbst acht Cobra-Trams gehen «mit gutem Beispiel voran» und tragen symbolisch Schutzmasken. Bis wir mehr wissen über den Verlauf dieser Pandemie, sollten wir uns an diese zusätzliche Schutzmassnahme halten.

«Corona und die Verkehrswende: Chancen, Risiken und Handlungsbedarfe» – ein Gastbeitrag

Erstellt am 13.04.2020 durch IGöV Zürich
«Corona und die Verkehrswende: Chancen, Risiken und Handlungsbedarfe» – ein Gastbeitrag
"Was bringt 2020 für die Mobilitäts- und Verkehrswende?" schrieb der Verkehrsplaner Burckhard Horn Ende Januar 2020 in einem Blog – quasi noch «coronalos». Nur zwei Monate später – mitten in einer Pandemie, die uns alle herausfordert – macht er sich Gedanken unter dem Titel «Corona und die Verkehrswende: Chancen, Risiken und Handlungsbedarfe». In einem news-letter schreibt er: «… Für unser Mobilitäts- und Verkehrssystem und das eigene Verhalten hat diese Entwicklung zunächst ganz unmittelbare Auswirkungen, ausgelöst durch die notwendigen Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit und die Angst vor Ansteckung. Sie hat aber auch eine umfassende Diskussion über die langfristigen Chancen und Risiken in Gang gesetzt, was dies für die Gestaltung von Mobilität und Verkehr insbesondere in unseren Städten bedeutet.»

Das Corona-Virus und der öV

Erstellt am 30.03.2020 durch IGöV Zürich
Das Corona-Virus und der öV
«Der Bund bestimmt über den Zürcher öV» schreibt die NZZ am 18. März 2020 als Reaktion auf die Ankündigung von SBB und Postauto, dass der internationale, nationale und regionale Bahn- und Busverkehr wegen des Coronavirus ab dem 19. März schweizweit stark eingeschränkt würden. Seit die Bevölkerung aufgerufen wurde, den öV nach Möglichkeit zu meiden und vor allem seit der Bund am 16. März die «ausserordentliche Lage» für die Schweiz erklärt hat, sanken die Fahrgastzahlen rapide. Das betrifft auch den öV im ZVV-Gebiet, wo allerdings ein gewisser Spielraum für die Umsetzung besteht. Die IGöV Zürich unterstützt diese Massnahmen, wie sie die marktverantwortlichen Unternehmen (MVU) und der ZVV im grossen Wohn- und Arbeitsraum des Kantons verantwortungsbewusst umsetzen.

VBZ-Netzentwicklung 2040 denkt Strategie 2030 weiter

Erstellt am 26.02.2020 durch IGöV Zürich
VBZ-Netzentwicklung 2040 denkt Strategie 2030 weiter
Etwas anders als bisher will das der Stadt Zürich gehörende Verkehrs-Unternehmen VBZ die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs für 2040 angehen. Vorab wollen die Verantwortlichen ein Zukunftsbild 2050 skizzieren lassen. An der Medienkonferenz vom 18.2.2020 stellten der zuständige Stadtrat Michael Baumer, VBZ-Direktor Guido Schoch und der Leiter Marktentwicklung Thomas Hablützel diesen Prozess vor. Bevor sich Fachleute mit den Wachstumsprognosen von Wohn- und Arbeitsplätzen, Verkehrsströmen und Mobilitätstrends auseinandersetzen, sollen sich alle interessierten Verkehrsteilnehmenden in den Prozess einbringen können. Die IGöV Zürich begrüsst dieses Projekt in eine spannende Verkehrszukunft.

Keine Tramtangente am Rosengarten – zumindest vorläufig!

Erstellt am 17.02.2020 durch IGöV Zürich
Keine Tramtangente am Rosengarten – zumindest vorläufig!
Mit dem unerwartet wuchtigen Nein der Zürcher Bevölkerung zum Rosengartentram und Rosengartentunnel hatte wohl niemand gerechnet: Das Spezialgesetz und der Rahmenkredit wurden je mit rund 63% Nein-Stimmen abgelehnt. Die IGöV Zürich bedauert diesen Entscheid, weil damit die Chance für eine Lösung am Rosengarten für längere Zeit vom Tisch ist – insbesondere für eine Tramtangente.

Keine Tramlinien ohne Autotunnel!

Erstellt am 11.12.2019 durch IGöV Zürich
Keine Tramlinien ohne Autotunnel!
Das jetzige Gesamtverkehrsprojektprojekt Rosengartentram und Rosengartentunnel ist eine pragmatische Lösung für Stadt Zürich und Kanton Zürich, gemeinsam erarbeitet von diesen beiden. Da es sich um ein strategisch wichtiges Vorhaben für den Zürcher Lebens- und Wirtschaftsraum handelt, finanziert der Kanton den Hauptteil der Kosten von rund 1100 Millionen Franken. Das ist viel Geld, aber die langfristige Investition in Schiene und Strasse ist eine Generationeninvestition, und das Geld ist im Verkehrs- und Strassenfonds eingestellt. Auch wenn der Bund bereits in dieser frühen Projektphase Nachbesserungen verlangt, kann davon ausgegangen werden, dass er sich letztlich über die Agglomerationsprogramme mit rund einem Drittel an den Kosten beteiligen wird – das war übrigens bei der Limmattalbahn nicht anders.

Zürich ab: ICE4 – Giruno – TGV-Lyria

Erstellt am 26.11.2019 durch IGöV Zürich
Zürich ab: ICE4 – Giruno – TGV-Lyria
Gleich drei neue oder komplett renovierte HGV-Züge wurden am Samstag, 23.November 2019 im HB Zürch vorgestellt: Sie werden ab Fahrplanwechsel 2019/20 Zürich mit Deutschland, Frankreich und Italien komfortabler und teils schneller verbinden: Der neue ICE4 «Zürichsee» bietet gegenüber dem heutigen – oft unzuverlässigen ICE1 – 20% mehr Platz, der komplett erneuerte Doppelstock-TGV Lyria, welcher den einstöckigen TGV ersetzt, bietet gar mehr als 30% mehr Fahrgästen Platz. Und auf der Gotthardachse wird der Giruno von StadlerRail – getauft auf «Zürich» – nach Lugano verkehren. Die bessere Anbindung von Zürich an das Hochgeschwindigkeitsnetz von Deutschland, Frankreich und Italien begrüsst die IGöV Zürich, weil damit die kontinentale Erreichbarkeit der Metropole Zürich auf der Schiene verbessert wird.

Willkommen Flexity Zürich!

Erstellt am 19.11.2019 durch IGöV Zürich
Willkommen Flexity Zürich!
So die Einladung der VBZ zur Auslieferung des ersten Flexity-Trams von Bombardier am 15. November 2019. Anderthalb Jahre ist es her, dass nur eine – zwar perfekte – 1:1 Tram-Maquette aus Holz in den Werkstätten einen Eindruck vom neuen Tram vermittelte (siehe unseren Text «Eine Tram-Maquette: Immerhin»). Endlich ist es da, durch verzögerte Kostengutsprache des Verkehrsrates – dem «Verwaltungsrat» des ZVV – und Rekurse rund vier Jahre später als geplant.

Erstes Züri-Tram über die Zürcher Stadtgrenze!

Erstellt am 09.09.2019 durch IGöV Zürich
Erstes Züri-Tram über die Zürcher Stadtgrenze!
Freie Fahrt bis Schlieren Geissweid für Tramlinie 2 seit September 2019 – die 1. Etappe der Limmattalbahn ist geschafft. Dort wird vorläufig umgekehrt. Die IGöV Zürich gratuliert allen Beteiligten zum ersten erfolgreich abgeschlossenen Meilenstein. Die 2. Etappe weiter bis zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach und das Stück zwischen Bahnhof Altstetten und Farbhof wird auf den Fahrplanwechsel Dezember 2022 in Betrieb gehen.

Etwas mehr HGV zur Anbindung von Zürich

Erstellt am 15.08.2019 durch IGöV Zürich
Etwas mehr HGV zur Anbindung von Zürich
Der ab Dezember 2019 auf der Nord-Süd-Achse verkehrende «Giruno» und der ab Dezember 2020 nach München verkehrende «Astoro» haben Flügel: Beide Namen sind von Vogelnamen abgeleitet – Giruno der Mäusebussard, Astoro der Habicht. Und beide schnellen Verbindungen bringen Zürich der HGV-Welt im nahen Ausland etwas näher. Das freut die IGöV Zürich. Eine gute Anbindung Zürichs an die HGV-Netze Deutschlands, Frankreichs und Italiens ist zentral für diese Schweizer Metropole. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Reduktion von Kurz- und Mittelstreckenflügen.

Keine Senkung der Verkehrsfonds-Einlage!

Erstellt am 04.08.2019 durch IGöV Zürich
Keine Senkung der Verkehrsfonds-Einlage!
Die IGöV Zürich nimmt Stellung zur Vernehmlassung zur Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Personenverkehr (PVG), Einlage in den Verkehrsfonds. Nach der Referendums-Abstimmung zur kurzfristig massiven Kürzung der Einlage am 10. Juni 2018, bei der Zweidrittel der abstimmenden Zürcherinnen und Zürcher ein Nein in die Urne warfen, kündigte der Regierungsrat eine Überprüfung an. In einer Vernehmlassung schlägt er nun vor, die ursprüngliche jährliche Einlage von 70 auf 55 Millionen zu senken. Die IGöV Zürich findet diese Senkung nicht zukunftsorientiert.

«Grosse Kelle für Winterthur» – ein Gastbeitrag

Erstellt am 04.08.2019 durch IGöV Zürich
«Grosse Kelle für Winterthur» – ein Gastbeitrag
«Der Winterthurer Hauptbahnhof platzt zu Spitzenzeiten aus den Nähten. Die SBB, die Stadt Winterthur und der Kanton Zürich steuern seine Entwicklung mit dem Masterplan Stadtraum Bahnhof von 2010 ... Doch schon heute ist absehbar, dass die hohen Investitionen die grössten Probleme des Bahnhofs und seiner Umgebung nicht lösen. Im Gegenteil: Der Masterplan verbaut die nötigen Möglichkeiten, um die Kapazität zu steigern …» schreibt Willy Germann, ehemaliges IGöV-Vorstandsmitglied und Alt-Kantonsrat, im Hochparterre 5/2019

«SBB – was nun?» – ein brisantes Buch

Erstellt am 11.07.2019 durch IGöV Zürich
«SBB – was nun?» – ein brisantes Buch
Das gefällt nicht allen, was da Matthias Finger, Professor an der EPFL, vorschlägt – aber seine Thesen sind lesens- und bedenkenswert. In seinem Buch «SBB – was nun? Szenarien für die Organisation der Mobilität in der Schweiz» argumentiert er gut untermauert, dass das hochtechnische Eisenbahnsystem Schweiz einen Systemführer braucht und warum diese Systemführerin die SBB sein soll. Da dies einem Monopol gleichkomme, brauche es die RailCom als unabhängiger Regulator. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) solle sich auf die politischen Rahmenbedingungen für die Bahn beschränken.

Multimodale Mobilität … aber richtig!

Erstellt am 11.04.2019 durch IGöV Zürich
Multimodale Mobilität … aber richtig!
Die Digitalisierung bietet auch bei der Mobilität grosse Chancen. Nicht nur bereits etablierte Fahrplan- und Ticket-Apps sondern auch multimodale Mobilitätsdienstleistungen sind nur dank digitaler Technologie möglich. Dies anerkennt auch der Zürcher Regierungsrat in seiner Vernehmlassung des Bundes zu «Multimodalen Mobilitätsdienstleistungen». Er gewichtet aber die Risiken bei einer einseitigen Öffnung der Vertriebskanäle höher und lehnt die Vorlage in dieser Form zu Recht ab. Analog sieht das der VöV Schweiz und weist zudem auf die NOVA-Plattform (Netzweite ÖV-Anbindung), hin, welche fast alle Punkte bereits beinhalte. Eine Regelung im Personenbeförderungsgesetz (PBG) ist zudem der falsche Platz, weil es bei multimodaler Mobilität um mehr geht als um öffentlichen Verkehr. Die IGöV Zürich begrüsst diese kritischen Sichtweisen der Zürcher Regierung und der öV-Branche.

VöV Zürich wird IGöV Zürich!

Erstellt am 02.01.2019 durch IGöV Zürich
VöV Zürich wird IGöV Zürich!
Ab Januar 2019 wechselt der VöV Zürich seinen Namen auf IGöV Zürich. Damit werden Verwechslungen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) ausgeschlossen. Der VöV ist der nationale Dachverband der Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs. Der Name IGöV Zürich lag auf der Hand, weil der VöV Zürich die Zürcher Sektion der IGöV Schweiz (Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr) ist.

STEP2035: Alle 3 Minuten von Zürich nach Winterthur!

Erstellt am 06.12.2018 durch VöV ZH
STEP2035: Alle 3 Minuten von Zürich nach Winterthur!
Das Jahr 2035 ist noch weit weg – zumindest für die Fahrgäste. Für die SBB und ihre Planer ist es eigentlich schon gestern oder wenigstens höchste Zeit, die Planungen für STEP2035 zügig anzugehen. Das heisst für den Kanton Zürich: Den Brüttenertunnel, den Bahnhof Stadelhofen und den Zimmerberg-Basistunnel jetzt planen und dann bauen. Ergänzend zu diesen Grossbauten erfolgen auch nötige Ausbauten, unter anderem auch von Einspurstrecken wie im Aathal oder am rechten Zürichseeufer. Über den Bahnausbauschritt 2035 und was das heisst für Zürich informierte der ZVV, zusammen mit BAV und SBB, am 22. November 2018.

S11 ergänzt S12 zum Viertelstundetakt Zürich – Winterthur

Erstellt am 20.11.2018 durch VöV ZH
S11 ergänzt S12 zum Viertelstundetakt Zürich – Winterthur
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 geht noch einmal ein Ruck durch die Zürcher S-Bahn-Landschaft. Dann ist auch die letzte Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn umgesetzt. «Als Kernstück der dritten und letzten Etappe der 4. Teilergänzungen fährt die S11 neu auf der Strecke Aarau–Zürich–Winterthur. Sie bildet zwischen dem Limmattal und Winterthur zusammen mit der S12 einen Viertelstundentakt mit schnellen, attraktiven S-Bahn-Verbindungen über Stadelhofen und Stettbach» schreibt der ZVV in seiner Medienmitteilung vom 19.11.2018. Der VöV Zürich anerkennt die Leistung des ZVV und seinen Transportunternehmen zum Abschluss der 4. Teilergänzungen.

Die Glattalbahn zieht es weiter

Erstellt am 13.11.2018 durch VöV ZH
Die Glattalbahn zieht es weiter
Es geht weiter mit dem Trambau … aber es wird Dezember 2027 werden, bis die Glattalbahn weiter vom Flughafen Fracht an die rund 3.5 km entfernte Klotener Stadtgrenze zu Bassersdorf fahren wird. «Der Regierungsrat hat grünes Licht für das Vorprojekt „Glattalbahn-Verlängerung Kloten“ gegeben», schreiben die Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) in ihrer Medienmitteilung vom 8.11.2018. Der VöV Zürich begrüsst den Entscheid des Regierungsrats. Gleichzeitig werden der Hochwasserschutz und eine Velohauptachse entlang des Trassees projektiert. Damit wird einerseits die ÖV-Erschliessung in diesem dicht besiedelten Gebiet rund um den Flughafen Zürich markant verbessert. Anderseits wird die Tramlinie eine städtebauliche Aufwertung nach sich ziehen, welche die Stadt Kloten als attraktiver Wohn- und Arbeitsort braucht.

STEP 2035 bringt viel Wert – und Geld nach Zürich

Erstellt am 03.11.2018 durch VöV ZH
STEP 2035 bringt viel Wert  – und Geld nach Zürich
11.9 Milliarden will der Bund bis 2035 ins Bahnsystem zu investieren – dabei fliesst wie erwartet viel Geld in den Grossraum Zürich: Brüttenertunnel, viertes, unterirdisches Gleis am Stadelhofen und Zimmerberg-Basistunnel, Doppelspur Uster – Aathal sowie Ausbauten bei der SZU. Diese Ausbauten stärken nicht nur den Zürcher S-Bahnverkehr, sondern sind zentral für einen schweizweit stabilen, zuverlässigen Fernverkehr. Der VöV Zürich begrüsst diesen verkehrs- und raumpolitisch sinnvollen Entscheid.

Aus Buslinie 759 wird die «Innovationslinie 759»

Erstellt am 03.11.2018 durch VöV ZH
Aus Buslinie 759 wird die «Innovationslinie 759»
Testen die VBZ seit Anfang 2017 den «Swiss Trolley plus» und Batteriebusse, so wollen die VBG auf der Buslinie 759 innovative Verkehrsprojekte umsetzen. Der seit Beginn erfolgreiche Bus 759 verkehrt zwischen dem Raum Dübendorf – via den Halt «Innovationspark» – und dem Flughafen Zürich. Nun wurde diese Linie Ende Oktober 2018 zur «Innovationslinie 759» erkoren. Der VöV Zürich begrüsst Innovationen der verschiedenen Verkehrsunternehmen und wünscht den VBG viel Erfolg bei der Umsetzung.

Zürich versus Basel – 1:1

Erstellt am 15.12.2017 durch VöV ZH
Zürich versus Basel – 1:1
Während in Zürich mit dem Tram8 der VBZ über die Hardbrücke erstmals eine Tramlinie die Grenze über die Bahngeleise überquert und Auftakt ist zu tangentialen Tramlinien, fährt in Basel mit dem Tram3 nach 60 Jahren wieder ein Tram nach Saint-Louis und damit über die Grenze nach Frankreich. Die offizielle Einweihung in Zürich fand am 8.Dezember statt, diejenige in Basel bzw. Saint-Louis am 9.Dezember.

Brüttenertunnel und Bahnhof Stadelhofen in STEP2030/35!

Erstellt am 29.09.2017 durch VöV ZH
Brüttenertunnel und Bahnhof Stadelhofen in STEP2030/35!
11.5 Milliarden für den nächsten Ausbauschritt 2035 schlägt der Bundesrat heute vor und schickt die Vorlage in die Vernehmlassung. Damit will er vor allem «stark überlastete Strecken» entlasten. In der Vorlage sind der Brüttener-Tunnel, der Ausbau des Bahnhofs Zürich-Stadelhofen und der Zimmerberg-Basistunnel II enthalten. Der VöV Zürich findet das ein gutes Zeichen für den dringlichen Ausbau im überlasteten Verkehrsraum Zürich. Insbesondere eine gleichzeitige Eröffnung des Brüttener-Tunnels und des vierten Gleises am Stadelhofen würde die meisten Kapazitätsengpässe beheben.