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Brüttenertunnel und Bahnhof Stadelhofen in STEP2030/35!

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Erstellt vor 22 Tagen durch VöV ZH
Brüttenertunnel und Bahnhof Stadelhofen in STEP2030/35!
11.5 Milliarden für den nächsten Ausbauschritt 2035 schlägt der Bundesrat heute vor und schickt die Vorlage in die Vernehmlassung. Damit will er vor allem «stark überlastete Strecken» entlasten. In der Vorlage sind der Brüttener-Tunnel, der Ausbau des Bahnhofs Zürich-Stadelhofen und der Zimmerberg-Basistunnel II enthalten. Der VöV Zürich findet das ein gutes Zeichen für den dringlichen Ausbau im überlasteten Verkehrsraum Zürich. Insbesondere eine gleichzeitige Eröffnung des Brüttener-Tunnels und des vierten Gleises am Stadelhofen würde die meisten Kapazitätsengpässe beheben.
Mit diesem Vorschlag zeigt der Bundesrat, dass er sich primär an den grössten Kapazitätsengpässen orientiert und erst sekundär auch regionale Ausbauten berücksichtigt, auch wenn das keine Freude auslösen wird bei anderen Verkehrsregionen. Aber diese Ausbauten liegen im Interesse des ganzen Bahnsystems Schweiz, weil das reibungslose Funktionieren des Bahnverkehrsraums Zürich zentral ist für ein zuverlässiges und sicheres Betreiben der Personen- und Güterbahn. Darum hat der VöV Zürich bereits früher darauf hingewiesen, dass vor weiteren Ausbauschritten nach 2035 ein langfri-stiges Angebotskonzept erarbeitet wird. Nur so werden Fehlinvestitionen verhindert, wird ein mög-lichst hoher Kundennutzen generiert und der Modalsplit zugunsten des öV verbessert.
Föderalistische Forderungen dürfen raum- und verkehrpolitische Anforderungen nicht aushebeln und öV-Ausbauten müssen sich primär an diesen Anforderungen orientieren. Sonst weckt dies fal-sche Hoffnungen bei den Regionen, deren grosse Einzelprojekte laufend verschoben werden. Auch wenn aus raum- und verkehrpolitischen Überlegungen die Prioritäten feststehen, wird vermutlich in der Vernehmlassung trotzdem das föderale Seilziehen losgehen. National- und Ständerat tun aber letztlich gut daran, sich zu überlegen, wohin eine sinnvolle Bahnreise gehen soll.
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